Rider/Aragon
Hallo Michaela und Andreas
Nach 4 Stunden gemütlicher Fahrt sind wir rechtzeitig in Dresden
gelandet und hatten eine total problemlose Fahrt.
Lediglich ein kleines Angsthäufchen mußte entfernt werden :)
So wie Rider-Aragon nicht ins Auto wollte, mußte ich ihn dann auch
wieder rausheben. Er hatte schlimme Angst, aber wir haben ihm Zeit
gegeben und ganz lieb gekuschelt, so daß er dann sogar freiwillig ein
paar Schritte mit uns durch den Garten ging. Die Hoffnung auf ein
"Geschäft" hat sich nicht erfüllt, aber "irgendwo" :-\ wird sich das
Problem schon "lösen".
Er liegt nun drei Schritte von der Tür - weiter zu gehen konnten wir
ihn noch nicht bewegen - aber den Weg nach draußen wird er sicher noch
nicht allein gehen.
Seine Nudeln, Leckerlies, Trockenfutter und Wasser hat er noch nicht
angerührt, aber wir sind ja auch erst vor 3 Stunden angekommen.
Wie man auf den Fotos sieht, ist er ziemlich entspannt. Nur sein Bett,
das ihm Maris versucht schmackhaft zu machen, hat er nur kurz
angeschnuppert und noch nicht betreten.
Hat er übrigens auch eine Stimme? Bis jetzt haben wir noch keinen
Pieps vernommen. Er läßt sich sehr gern streicheln und kraulen und
genießt die Zuwendung - so wenigstens unser Eindruck.
Noch einmal vielen Dank für die Mühe und daß Du/Ihr mit eurer Arbeit uns
ermöglicht habt, daß wir diesen herrlichen und lieben Bären
mit Heim nehmen durften.
Viele liebe Grüße und einen herzlichen Dank auch an die
Pfötchen-Residenz. Ohne deren liebevolle Zuwendung wäre Don Aragon heute
sicher noch nicht so vertrauensvoll. Er ist wirklich toll!!
In den nächsten Tagen folgen sicher noch mehr Bilder und wenn es
Fortschritte gibt, melden wir uns natürlich auch.
Bis bald
Ulli, Mario, Nicos und Maris
Liebe Michaela & Co!
Wie war Ihr/Euer Weihnachtsfest? Bei uns war es vergleichsweise ruhig,
da wir unserem Riderchen zuliebe dieses Jahr keinen Besuch hatten und
nur zu fünft gefeiert haben. (Rider ist übrigens von allen Seiten mit
Weihnachts - Leckerlies überschüttet worden - da hat er ´ne Weile dran
zu futtern ;-))
Nun geht also "schon" unser dritter Tag mit dem Süßhund (der künftig
ARAGON heissen soll) zu Ende und wir können uns bereits jetzt gar
nicht mehr vorstellen, ohne ihn zu sein!
Die vergangenen zwei Tage haben nach unserem Ermessen schon
beträchtliche Fortschritte, aber natürlich auch einige Aufregung
gebracht:der gestrige Weihnachtstag verlief noch relativ ähnlich wie
der Ankunftstag - Rider hatte schreckliche Angst, irgendetwas falsch
zu machen und hat sich deshalb lieber gleich mal überhaupt nicht
gerührt. Jede noch so kleine Veränderung war für ihn ein
Riesenproblem, so dass er freiwillig nur an einer einzigen Stelle
liegen blieb (neben seinem Bett im Flur) und auch seine Körperhaltung
kaum veränderte. Der notwendige Gang nach draußen wurde zum Kraftakt
für Mario (bzw. nach dem Motto: einer zieht, einer schiebt...) ; im
Garten selbst war er die personifizierte Angst (etwa nach dem Schema:
1 min streicheln und zureden - drei Schrittchen freiwillig gehen).Auch
sein Futter (selbst die eigens gekochten Nudeln!) rührte er nicht an,
ebensowenig sein Wasser (das nur nachts, als er glaubte,
unbeobachtet zu sein). Und das alles trotz Bachblüten...
Am Nachmittag bzw. gegen Abend wurde er dann schon etwas entspannter -
Mario hatte ihn auf sein Hundebett gelegt, was ihm offensichtlich sehr
behagte, denn nun legte er sich sogar mal auf die Seite und nach
vielem Kuscheln und Reden nahm er später sogar von jedem ein wenig
Salami aus der Hand - ein tolles Weihnachtsgeschenk für uns!!
In der letzten Nacht hat er dann sogar zeitweise mal etwas geschlafen
(in der 1. Nacht gar nicht - da war er ständig "auf dem Sprung").
Heute nun gab es doch schon beträchtliche Fortschritte. Zunächst
freuen wir uns sehr, dass wir alle Vier (besonders auch unsere
manchmal etwas draufgängerische bzw. impulsiv liebende Tochter)
jederzeit zu ihm kommen können, ohne dass er sich ducken oder
wegdrehen würde. Er erwartet im Gegenteil geradezu unsere Zuwendung -
wenn man an ihm wortlos vorbei läuft, scheint er fast schon enttäuscht
zu sein.
Heute Vormittag hat er uns im Garten zu zwei intensiveren Erlebnissen
verholfen:Da er tatsächlich nur ohne Leine sein "Geschäft" macht(wir
ihn aber angeleint rausführen müssen, da er freiwillig niemals einen
Schritt machen würde), nutzte er anschließend die Gelegenheit und
zeigte uns, dass unser Garten doch über beachtliche
Versteckmöglichkeiten verfügt. Nachdem wir ihn zu Viert eine Weile
suchen mussten, fanden wir ihn unter einer total zugewucherten Eibe,
unter die normalerweise nichts und niemand drunterpasst. Nun - er
schon!!
So kam es, dass 1. unsere Tochter während der Hundesuche ein seit
Wochen vermisstes Miniatur -Plüschtier wiederfand (in diese Ecke des
Gartens gelangen wir normalerweise nicht!)und 2. mein Mann gärtnerisch
tätig werden musste, denn nur mit Säge und Schere war es möglich, bis
zu Riders Unterschlupf vorzudringen und ihn herausheben zu können.
Danach war erstmal intensive Fellpflege angesagt - er sah aus wie ein
Schweinchen...Zum Glück genießt er aber das Bürsten und Kämmen sehr,
so dass wir schon bald wieder einen strahlenden Eisbären hatten. Später
wollten wir gern, dass er nun endlich einmal sein ganzes Revier (Haus)
betrachtet - bis auf wenige Schritte nach der Tür hatte er sich ja
noch nicht vorgewagt. Aber auch das ging dann nur mit sanfter Gewalt.
Als wir ihn jedoch endlich im Wohnzimmer hatten, fand er es da nach
einigem Zögern so toll, dass er sich zum Bleiben entschloss und es
sich neben dem Weihnachtsbaum gemütlich machte. Jetzt liegt er gerade
hinter mir- mitten im Zimmer, ohne schützende Wand oder gar Ecke - hat alle
Viere lang von sich gestreckt und brummt ab und zu verträumt. Weder
die brennenden Kerzen des Baumes noch der kurzzeitig eingeschaltete
Fernseher konnten ihn aus der Ruhe bringen. Und das Tollste: sein
Weihnachts - Festessen (Spaghetti mit Salamistückchen und
anschliessend Vanille - Reispudding + Weihnachtsplätzchen) hat er heute
endlich komplett und in unser aller Anwesenheit aufgefuttert. Das soll
natürlich die grosse Ausnahme bleiben (v.a. das Süße, das er
offensichtlich - wie wir :-) - total lecker findet), aber nach zwei
Tagen Futterverweigerung waren wir einfach nur glücklich, dass er
etwas fraß.
Leider war der letzte Gartengang dann nochmal ein wenig schief
gelaufen, denn nachdem er fein seine auserkorene Ecke benutzt hatte
und wir ihn vom Verkriechen unter diversen Eibengestrüppen abhalten
konnten, hat irgendein Doofi ganz in der Nähe einen Silvesterknaller
gezündet - was natürlich für unseren Angsthasen der reine Horror war.
Erst raste er wie verrückt durch den ihm noch relativ unbekannten
Garten und verkroch sich schließlich so tief wie möglich in einem
Goldrutengesträuch. Bloß gut, dass er weiß ist - so konnten wir ihn
auch im Dunkeln relativ schnell finden. An Laufen war dann natürlich nicht
mehr zu denken und so ließ er sich von seinem Herrchen wie ein Hundebaby ins
Haus tragen. Aber - wie beschrieben - jetzt fühlt er sich wieder
"pudelwohl" - gerade scheint er einen aufregenden Traum zu haben...
So Ihr Lieben in Idensen und in der Pfötchen - Residenz, nun habt Ihr
Einiges zu lesen gehabt und habt ein einigermaßen genaues Bild vom
momentanen Befinden Eures (ehemaligen) Schützlings.
Wir hoffen, auch allen anderen geht es gut und senden sehr herzliche
Grüße nach Niedersachsen -
bis zum nächsten "Bericht" von Rider - Aragon:
Eure fünf Dresdner!:-))
September 2011:
Hallo Ihr Beiden !!
Wenn Ihr jetzt nicht so recht wisst, wer das eigentlich war - zur Erinnerung - die mit dem Aragon.
Ja - wir haben uns in letzter Zeit ein bischen sehr rar gemacht. War nicht bös gemeint - nur der Alltag frißt uns auf, was sehr schade ist.
Immer ist irgendwas los und kommt in die Quere, und obwohl ich mir schon seit Ewigkeiten vorgenommen habe Euch mal wieder ein kleines
Filmchen zukommen zu lassen, habe ich mich erst gestern dazu aufraffen können.
Bei uns geht alles seinen normalen Gang. Wir sind alle 5 soweit gesund und haben keinen Grund zu klagen.
Aragon bereitet uns nach wie vor immer wieder große Freude und lernt auch beständig noch neue Dinge.
Seit Neuestem hat er entdeckt, daß unser Grundstück nicht nur aus dem Garten besteht, sondern auch vor dem Haus ein großes Stück Wiese,
Bäume und Büsche hat, auf welchem man tolle Gerüche entdecken kann - besonders, wenn Frauchen keine Zeit hat und auf Arbeit muß.
Bisher ist er immer nur schnurstracks (schnellstens) vom Tor zum Haus gelaufen ohne Notiz davon zu nehmen.
Vor wenigen Tagen ist er bei der Gelegenheit, sich draußen umzusehen, das erste Mal allein auf den Fußweg vor unserem Grundstück getreten.
Tolle Leistung.
Ich hätte noch viel zu schreiben - allein, es ist gleich halb 12 (23.30 Uhr ) und ich muß dann gleich wieder auf Arbeit.
Seid mir bitte nicht böse das es nur so wenige Zeilen sind und viel Spass mit :
Video Aragon
Seid ganz lieb gegrüßt - bis hoffentlich recht bald ( wir geben unser Bestes )
Aragon, Ulli, Mario, Nicos und Maris







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