Kimbo


Dezember 2016
Hallo Frau Wolf,
alle Jahre wieder wollen wir zu Weihnachten von Kimbo ein Lebenszeichen senden und über den Fortgang seines Lebens berichten.
&xnbsp; Inzwischen ist der Bursche doch auch schon 8 Jahre alt und ein richtiger kleiner Frechdachs geworden.
Sein Garten wird lautstark verteidigt. Wenn es nach ihm ginge, müßten wir mit ihm gar nirgends mehr hin gehen, denn es ist ja viel bequemer auf den nächsten Hund oder (leider) auch Kind zu warten und dann unmißverständlich mitzuteilen, wer hier zu Hause ist und er keine "Eindringlinge" duldet.
Sein Sozialverhalten ist immer noch schwierig, obwohl er jetzt schon eher einmal Geruchskontakt mit anderen Hunden und Menschen aufnimmt. Diese müssen ihm aber sympatisch und auf keinen Fall aufdringlich sein.
Hier im Haus wandert er den ganzen Tag auf und ab, um entweder bei meiner Mutter oder meinem Mann ein "Leckerli" zu erbetteln. Er hat uns jetzt alle 3 als sein Rudel anerkannt, so dass wir auch ohne Probleme weg gehen können, denn einer ist ja immer zu Hause.

&xnbsp; Anbei noch Bilder von Kimbo. Ich habe dieses Jahr einmal die Spende über Paypal bezahlt, was natürlich sehr angenehm ist, muß man doch keine ellenlange IBAN eingeben. Eine Spendenbescheinigung wäre sehr nett.
Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr.

&xnbsp; Ihr Kimbo, Birgitt und Wilfried Bolduan
Kimbo

Kimbo

Kimbo

Kimbo


Juni 2012

Kimbo hatte kurz nach seiner Vermittlung einen schweren Verkehrsunfall und lag viele Wochen in der Uniklinik Zürich. Er musste mehrfach operiert werden, da im Grunde die gesamte Hüfte zertrümmert war.
Wir freuen uns, daß es Kimbo jetzt physisch und psychisch viel besser geht - lest selbst:

Hallo Frau Wolf,
zunächst vielen Dank für die Zusendung der Spendenbescheinigung und Entschuldigung für meine Schreibfaulheit.
Die letzten Wochen waren ein stetiges Auf und Ab und ich wollte endlich einmal etwas Positives berichten. Und das kann ich jetzt. Kimbo geht es zunehmend besser. Er ist ein richtiger Goldschatz geworden. Es hat natürlich etwas gedauert bis wir Menschen-Dummis begriffen haben, was den kleinen Kerl so alles drückt. Nach der OP haben wir ihn ja von seinen 9,5 kg Körpergewicht erst einmal aufpäppeln müssen. Mit fleischhaltigem Trockenfutter und zusätzlich gekochtem Rindfleisch haben wir ihn jetzt auf sein Stammgewicht von ca. 17 kg gebracht. Das Problem ist nur, dass er scheinbar Fleisch gar nicht so gut verträgt (Schuppen und extremer Haarausfall). Also haben wir jetzt das Futter umgestellt auf Trockenfutter Ei mit Reis, sowie einer Scheibe Käse zur Animation. Seither sind die Schuppen weg und der Haarausfall minimal. Außerdem plagen ihn jetzt keine Bauchkrämpfe mehr.
Dann hat er immer wieder einmal Atembeschwerden bekommen und wir konnten uns nicht vorstellen, was das sein sollte, denn Lunge und Atemwege haben sich normal angehört. Bis wir (natürlich immer mit Hilfe von Tierärzten) festgestellt haben, dass sein linkes hinteres Knie mit der schweren Arthrose ihm manchmal solche Schmerzen bereitet, dass er zur Pressatmung übergeht. Deshalb muss er jetzt täglich eine Schmerztablette nehmen. Zum Glück haben wir nun auch ein gutes Präparat gefunden, das ihn nicht müde macht und die Leber schonen soll (Cimalgex). Über kurz oder lang werden wir ihn noch einmal untersuchen lassen, denn es scheint so, dass er in diesem Knie eine sogenannte "Maus" hat, die man vielleicht operieren kann. Aber damit wollen wir noch etwas warten.
Dafür klappt das mit seinen Hüften einwandfrei. Er hat wieder ganz gut Muskeln angesetzt, obwohl er immer noch eher zum Handstand neigt, als seine Hinterbeine stärker zu beanspruchen.
Sein Zutrauen zu mir ist schon recht groß. Wenn er Angst hat oder sich erschrickt, kommt er jetzt immer zu mir und läuft nicht mehr weg. Wir kuscheln täglich auf der Couch und auch unsere Urlaube im Wohnwagen hat er ganz toll mitgemacht. Selbst mit meinem Mann liegt er zusammen auf der Couch beim Mittagsschlaf. Auch im Hotel oder Restaurant benimmt er sich völlig unauffällig, was sehr angenehm ist. Ansonsten liebt er seinen geregelten Tagesablauf. Wir machen nur einmal am Tag einen längeren Spaziergang, da er eben manchmal Probleme beim Laufen bekommt. Dann setzt er sich ab, um etwas auszuruhen.
Wann immer das Wetter entsprechend ist, sind wir aber im Garten, wo Kimbo sich stundenlang verweilen kann. Im Urlaub hat er aber doch eine Wanderung von 2,5 Stunden mitgemacht. Man muss ihn eben genau beobachten, damit man weiß, was er will oder braucht. Während z.B. die meisten Hunde mit dem Schwanz wedeln oder ihr Hinterteil herum schwenken, wenn sie sich freuen, so macht Kimbo dies mit dem Kopf. Er bellt nicht, wenn er etwas von einem will, sondern kommt und schaut einem entsprechend an.
Letztendlich kann man sagen Kimbo und wir haben uns gesucht und gefunden und wir haben die Entscheidung ihn zu nehmen, nicht bereut (trotzt der Anfangsprobleme).

Vom Bodensee senden viele Grüße

Kimbo, Birgitt und Wilfried Bolduan
Kimbo

Kimbo

Kimbo


November 2012:

Hallo Frau Wolf,
nun ist es schon 1 Jahr her, dass Kimbo zu uns gekommen ist. Es ist einfach schön zu sehen, wie Kimbo immer mehr "auftaut". Wollte er anfangs seinen Couchplatz gar nicht verlassen, so rennt er mir inzwischen auf Schritt und Tritt hinterher. Auch besucht er selbständig meine Mutter in ihren Zimmern, wenn ich beim Einkaufen oder sonst unterwegs bin. Den Garten verteidigt er nun auch, aber ohne einen Versuch, das Areal zu verlassen.
Im September waren wir mit ihm in der Normandie in einem Ferienhaus und wir alle haben die langen Spaziergänge am Strand und in den Dünen voll genossen. Ich habe mich sogar getraut in von der Leine zu lassen und nach anfänglichem Unglauben seinerseits hat er seine Freiheit ganz allmählich ausgebaut. Dabei gehorcht er auf Rufkommandos so schnell, wie zuvor noch keiner unserer Hunde. Er kommt auch selbst immer wieder zu einem um Tuchfühlung zu halten. Wenn er vor etwas Angst hat, läuft er nicht weg, sondern kommt zu uns, seinem Rudel.
Da es im Urlaub so gut geklappt hat, habe ich es zu Hause auch probiert und siehe da, Kimbo läuft wunderbar mit mir ohne Leine Spazieren. Wenn er aus irgendeinem Grund an die Leine muss oder Radfahrer kommen, geben wir ihm das Kommando "warten" und er setzt sich bei uns ab und wir können ihn anleinen. Natürlich wird er dann immer ausgiebig gelobt und gestreichelt. Liebesbezeugungen und der Kontakt mit uns sind ihm tausendmal lieber als jedes Lekkerli, die er auch gar nicht annimmt, selbst wenn sie ihm angeboten werden. Selbst sein Jagdinstinkt steht hinten an, wenn er Angst hat uns zu verlieren.
Auch gesundheitlich gibt es nur positives zu berichten. Er hat kaum noch Schmerzen, so dass er nur noch ab und zu eine Schmerztablette benötigt. Von unseren Bekannten aus der Epagneul Breton-Szene haben wir den Tip bekommen, ihm das homöopathische Pulver "HOKAMIX 30 Gelenk+" täglich ins Fressen zu mischen und tatsächlich sind die Schmerzen fast weg und er ist ein munterer und neugieriger Hund geworden.
Es gibt natürlich noch viel zu tun, um ihn zu einem ganz "normalen" Hund zu machen. Das nächste Projekt besteht darin, ihn auch gegenüber anderen Menschen und Hunden zu sozialisieren. Die knurrt er nämlich gerne an und das müssen wir ihm unbedingt abgewöhnen. Aber das alles braucht bei ihm besonderes Fingerspitzengefühl, denn mit Strenge erreicht man bei ihm gar nichts, eher das Gegenteil.
Ein paar Bilder muss mein Mann am Wochenende wieder nachsenden (ich und PCs !!!). Es grüßt ganz herzlich vom Bodensee Birgitt + Wilfried Bolduan + Kimbo
Kimbo

Kimbo


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